Biofilme in Tränkewasserleitungen abbauen
Datum : 29.1.09
von : Desintec | |
| Wasser ist das wichtigste Lebensmittel - auch für Tiere. Darum ist es entscheidend, dass es den Tieren in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht und mikrobiologisch einwandfrei ist. Eine häufige Eintrittsquelle für Keime in Wasserleitungen ist z. B. der Tränkenippel. Durch Speichel, Futterreste und Kot können E.coli und Co. ins Tränkewasser gelangen. Dieser Eintrag wird selten beachtet und im Hygienekonzept für Wasser bleibt er unberücksichtigt. | |
![]() Wichtig: Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen. Tränkewasserleitungen und Vorlaufbehälter müssen regelmäßig gereinigt werden – besonders wenn Medikamente, Spurenelemente, Vitamine oder Traubenzucker mit dem Tränkewasser verabreicht werden. Aber auch über den Tränkenippel werden durch Speichel, Futterreste und Kot Keime in die Leitung eingebracht. Teilweise kann man den fädrigen Biofilm vom Tränkenippel beginnend sogar schon mit dem bloßen Auge hochwachsen sehen, wenn man die Wasserleitung öffnet. Die Wasserqualität hat einen wesentlichen Einfluss auf die Stabilisierung der Gesundheit, die Leistung und die Fruchtbarkeit der Tiere. Fakten Tränkewasser sollte grundsätzlich den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen. Im Laufe der Zeit bildet sich in Tränkewasserleitungen jedoch eine Schleimschicht aus Mikroorganismen, eingebettet in organischem Material. Aus diesem Biofilm werden kontinuierlich Mikroorganismen in das Tränkewasser abgegeben und direkt von den Tieren in hoher Konzentration aufgenommen. Die Höhe der Konzentration steigt mit der Standzeit und der Temperatur des Wassers. Enthält das Tränkewasser viel Eisen, Kalk oder Mangan oder werden Zusätze mit dem Tränkewasser verabreicht, baut sich der hygienisch bedenkliche Biofilm viel schneller auf. Zur Entkeimung der Tränkewasserleitungen in belegten Ställen (auch z.B. von Salmonellen) empfiehlt sich ein in der Praxis weit verbreitetes und bewährtes Konzept: Desintec® Chlordioxid. Chlordioxid ist gemäß der deutschen Trinkwasser-Verordnung zugelassen. Es entstehen keine gefährlichen, krebserregenden Chlor-Verbindungen wie z.B. bei der Anwendung von Chlorlaugen. Biofilme in den Leitungen werden zuverlässig abgebaut und dessen Neubildung vermieden. Desintec® Chlordioxid verfügt über eine lange Depotwirkung, eine Grundvoraussetzung, um den Keimeintrag z.B. am Tränkenippel zu unterbinden. Desintec® Chlordioxid kann mit einer kleinen Dosiereinheit in die Leitungen eingebracht werden. Mit Hilfe eines Schnelltest kann jeder Anwender einfach und schnell den Erfolg der Desinfektionsmaßnahme vor Ort überprüfen. Generell sollte vor dem Einsatz von Chlordioxiden der Eisen- und Mangangehalt im Tränkewasser bestimmt werden. Eine Tränkewasser-Untersuchung vermitteln wir unter der kostenlosen Desintec-Hotline 0800 / 6647669. Bessere Tier-Leistungen nachgewiesen Ein auf Haus Düsse durchgeführter Versuch aus dem Jahr 2007 (siehe Tabelle) zeigt, dass auch bei hygienisch einwandfreiem Stadtwasser eine nachweisbare Steigerung der täglichen Zunahmen und der Futterverwertung durch den Zusatz von Chlordioxid im Tränkewasser möglich ist. Ausschlaggebend war in diesem Versuch die erhöhte Futteraufnahme. Es wurde ein finanzieller Vorteil von 1,90€ pro Ferkel ermittelt. Tabelle: Ferkelleistungen im Versuch auf Haus Düsse bei Tränkwassereinsatz mit und ohne Chlordioxid
Fazit: Einfacher geht es nicht Hygienisch einwandfreies Tränkewasser ist Voraussetzung für hohe und stabile tierische Leistungen. Mit Desintec® Chlordioxid gibt es eine technisch einfach umzusetzende und kostengünstige Maßnahme um Tränkewasser keimfrei zu bekommen und zu erhalten. Die Kosten für Desintec® Chlordioxid liegen bei ca .16-32 Cent pro m³ Wasser bei einer normalen Aufwandmenge von 100 -200 ml pro 1.000 Liter Tränkewasser. Weitere Informationen zu Chlordioxid und einen Reinigungsplan für Tränkewassersysteme erhalten Sie beim Hygienespezialisten Christoph Pohlkemper unter Tel. 0251/ 6821144 oder im Internet unter www.desintec.de Wichtig: Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen. www.desintec.de |



















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